Cover des Buches

Rudolf Müller

jetzt plötzlich

»Wenn das Lesen ein Denken mit fremdem Gehirn ist, wie es der große Dichter, Bibliothekar und Büchernarr Jorge Luis Borges einmal sagte, dann ist Rudolf Müller schon in unendlich vielen Köpfen herumspaziert.«
Lothar Schröder, RP 13. März 2021

MIT EINEM NACHWORT VON MICHAEL KRÜGER GEBUNDEN OHNE SCHUTZUMSCHLAG
ETWA 220 SEITEN
CA. € (D) 20.00 I € (A) 20.60
VORZUGSAUSGABE NACH ANFRAGE
ISBN 978-3-96639-142-9
WARENGRUPPE 1150

Erscheinungstermin: 27. Februar 2026

Über das Buch

»Ich habe nichts zu sagen und ich sage es.« 
John Cage, Silence

Tatsächlich stammt nur das Nichts von mir, die weiße Fläche. Die Texte sind Ruinen. Überreste von Texten, die von Anderen entworfen wurden. Aber kann aus dem Nichten ein Dichten werden? Wenn es einen Dichter ohne Sprache gäbe. Vielleicht. Aber die Texte werden nicht dichter, sondern offener. Durchlässiger.

Oder: spazierengehen im Kopf der Anderen, deren Wörter kommen auf mich zu. Ich lasse Sie kommen und gehen.
Manche wollen bleiben.

Oder: Jemand lässt etwas zu, entlässt die Wörter und verlässt den gefundenen Text. Verläss- lich. Verlassene Wörter in einen neuen Sinn entlassen. Vielleicht die Wörter im Unsinn. Be- lassen schwarz auf weiß. Durchlässig. Zurückgelassen im Raum, vorgelassen, sich zu zeigen.

Rudolf Müller, Düsseldorf

Stimmen

»Die luftigen Blätter von Rudolf Müller zaubern ein bißchen, mit Hölderlinhäkchen und Namenseinträgen, mit verborgener und ins Auge fallender Schrift – das gefällt mir sehr gut!« 
Marcel Beyer

Rudolf Müller

Portrait des Autoren Rudolf Mueller
Foto: © Claudia van Koolwijk. Im Hintergrund ein Gedicht von
Emmett Williams. 
Secession Verlag Berlin Gmbh

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