Die-Entfernung-die-uns-trennt

Renato Cisneros

Die Entfernung, die uns trennt

»Ein irritierendes, ein höchst notwendiges Buch«
Marko Martin im Deutschlandfunk

Aus dem Spanischen übersetzt von Steven Uhly
Gebunden ohne Schutzumschlag

383 Seiten
ISBN 978-3-906910-55-0
Warengruppe 1112
€ (D) 24.00 I CHF 30.00 (UVP) I € (A) 24.70

Erscheinungstermin: März 2019, lieferbar

Über das Buch

Als Sohn eines der wichtigsten Generäle der peruanischen Militärdiktatur, des Generalobersts Luis Federico Cisneros, genannt El Gaucho, hatte Renato Ciscneros Einblick in die Vorgänge hinter den Kulissen, die uns Europäern praktisch unbekannt sind. Doch der berüchtigte El Gaucho hütete noch ein ganz anderes, schmerzhaftes Geheimnis: die große, ihm verwehrte Liebe seiner Jugend. Renato Cisneros erzählt von der Suche nach diesem Geheimnis seines Vaters.

Sie offenbart, wie der Konflikt zwischen Leidenschaft und Konvention Menschen über Generationen hinweg formt, deformiert und wiederkehrende Muster erzeugt. Jahrelange Recherche fließt hier zusammen zu einem Fresko, das in gleicher Weise persönlich, historisch und universal ist.
So spiegelt der Roman auch den Wandel, den Südamerika durchläuft: Eine quälende, aber auch befreiende Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Quälend, da El Gaucho seinen Freunden Jorge Videla und Augusto Pinochet in nichts nachstand. Befreiend, da die Entdeckung des Dramas, das diesen gefürchteten Mann ein Leben lang verfolgte, dem Sohn die Liebe zum eigenen Vater rettet. Als eine Anatomie des Bösen wird das Buch selbst zum Dokument einer Befreiung
auch für seine Leser, weil es Mitgefühl mit jenen weckt, die selbst keines zu empfinden vermögen 

Pressestimmen

»Die Entfernung, die uns trennt“ beschreibt die schockierende Nähe zwischen Vergangenheit und Gegenwart – ein irritierendes, ein höchst notwendiges Buch.«
22.05.2019, Marko Martin im Deutschlandfunk

Renato Cisneros

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Foto: Alfonso Vargas Saitua
Secession Verlag Berlin Gmbh

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