Der-Fall-Crump

Ludwig Lewisohn

Der Fall Crump

»Ein Roman-Dokument des Lebens!«
Thomas Mann

Neu übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Christian Ruzicska
mit einem Nachwort von Thomas Mann
Gebunden ohne Schutzumschlag

400 Seiten
ISBN 978-3-905951-03-5
Warengruppe 1112
€ (D) 24.95 | CHF 37.90 | € (A) 25.70

Erscheinungstermin: August 2010, lieferbar

Über das Buch

Ein Meister der Darstellung des Lebens zu zweit ist hier am Werk. Wenig liegt ihm am Banalen, auch wenn das Banale unter seiner Feder zur Hölle wird. Die Liebe verkehrt sich zu einem Käfig, dessen Enge die Kräfte in äußersten Hass umschlagen lassen. New York. Es treffen aufeinander: ein Mann und eine Frau. Er ein junger Komponist, sie eine Veteranin des Lebens. Sie träumen von Liebe. Jeder auf seine Art, verborgen dem andern. Ihre Heirat erfolgt, weil das Leben es so will. Dann beginnt das Crescendo der gegenseitigen Verachtung, Erniedrigung, Zermalmung. Eine Schlacht der Emotionen, mit blank gelegten Nerven, perfide, gewaltig, ausweglos. Der finale Mord: ein Monument der Selbstbehauptung.  »Zugleich aber ist es auf Schritt und Tritt mehr und weniger als ein Roman, nämlich Leben, krasse und ungeträumte Wirklichkeit, und sein künstlerisches Schweigen ist an mehr als einer Stelle von der Art, dass es einem Schrei verzweifelt ähnlich ist.« Aus dem Nachwort von Thomas Mann

Pressestimmen

»Anne ist das Zerrbild einer Frau, geifernd, verlogen, hässlich und verschwenderisch, und doch gelingt es ihr, ihn zu verführen, zu binden, zur Heirat zu drängen und ihn nach allen Regeln der Kunst in Abhängigkeit zu stürzen. In langen, bitteren Jahren richtet sie ihn mit ihrer Eifersucht, ihrem Geltungsbedürfnis, ihrem eigenen Verfall und ihrem bösartigen Hass zugrunde.«
20.01.2011, Jörg Magenau, dradio Kultur

»Herbert, aufstrebender Komponist in New York, aber durch Liebeskummer gebeutelt, wird von ihr clever in eine Ehe gedrängt. Von da an läuft das Leben "ab wie ein Uhrwerk. Wie ein billiges Uhrwerk in einem metallischen Spielzeug." Am Ende begeht Herbert einen Affektmord.«
22.12.2010, Susanne Schmetkamp, Zeit Online

Ludwig Lewisohn

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