
Steven Uhly
Gebunden ohne Schutzumschlag
303 Seiten
ISBN 978-3-96639-126-9
ISBN 978-3-96639-127-6 (E-BOOK)
Warengruppe 1112
€ (D) 22.00 | € (A) 22.70
Erscheinungstermin: 28. August 2025
Ein gewisser Steven Uhly, seines Zeichens eingefleischter Menschenfeind, der versucht, es nicht zu sein, erfährt vom tödlichen Absturz seiner Mutter im kalifornischen Death Valley. Er macht sich auf den Weg von Deutschland nach Las Vegas und weiter mit dem Auto quer durch das Tal des Todes, um seine Mutter zu beerdigen. Zeitgleich fährt der Sohn ihres Lebensgefährten, ein gewisser Hans Butt, an denselben Ort – denn das Paar ist gemeinsam abgestürzt.
Da kein Testament existiert, ist fraglich, wer der beiden Söhne das heimliche Wettrennen zurück ins elterliche Haus gewinnt, das tief in der Eifel liegt und voller wertvoller Antiquitäten und heimlich versteckter Goldbarren stecken soll. Doch zunächst müssen sich die beiden ungleichen Söhne dem Amerika von Donald Trump stellen.
Sie erleben absurde Situationen, werden in politische Intrigen verwickelt und wissen manchmal nicht mehr, wie ihnen geschieht.
Und wie ganz nebenbei zaubert der Autor dem Leser Fragen darüber vor Augen, ob das, was er da liest, nun Autofiktion ist oder eben nicht und ob er lachen darf angesichts dessen, was da nun wirklich geschieht oder frei erfunden sein mag. Wieder einmal reißt uns Steven Uhly mit in sein virtuoses und höchst unterhaltsames Spiel aus Finten und Fährten und er stellt Fragen nach Wahrheit und Lüge und vorschnellen Urteilen.
Ein urkomisches und trauriges, ein verrücktes und weises Buch, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht.
»Dieser Roman trägt dazu bei, ein Denken in Schablonen zu erschüttern.«
Antje Weber, Süddeutsche Zeitung, 26.11.2025
»Der Roman kartographiert das für uns Europäer immer fremder werdende Amerika und ist gerade deshalb von bestechender Aktualität.«
MAJD EL-SAFADI, FAZ, 30.10.2025
»Schrill und ernst.«
Carola Gruber, Literatur Portal Bayern, 24.09.2025
»Ein kühner, urkomischer Roadtrip und vielleicht Uhlys bester Roman.«
Mareike Ilsemann, WDR Westart, 20.09.2025
»Eine fantastische wie nachdenkliche Lektüre.«
Irmgard Hölscher, Kommbuch, September 2025
»In Abgrenzung zur populären französischen Autofiktion stiftet Death Valley unterdessen sein eigenes Anti-Genre: Die Auto-Fake-tion. Ein lustvolles Verwirrspiel
mit der Scham.«
29.08.2025, Maximilian Mengeringhaus, Deutschlandfunk
»Das ein Schriftsteller derlei frech mit der eigenen Biographie spielt, und somit auch die Möglichkeit der Lüge erkundet, ist ein großes Vergnügen.«
27.08.25, Br 2 Kultur-Update
»StarWars trifft auf Weltliteratur.«
11.08.2025, Literaturblog Leseschatz
»Er verunsichert massiv. Das ist sein Thema. Uns darüber klarzuwerden, wie ihm das gelingt, heißt mit Unsicherheit besser zurechtzukommen. Es gibt keine interessantere Aufgabe in der Gegenwartsliteratur.«
Andreas Platthaus in der FAZ vom 06.10.2018 über den Autor Steven Uhly

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