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Boy Erased | Garrard Conley

Seine „memoir“ erfüllt schon formal nicht das übliche Schema. Conley erzählt nicht chronologisch, sondern springt zwischen Rückblenden und der erzählten Gegenwart, um zu zeigen, dass sein Erlebnis kein Unfall war, sondern Ergebnis tief verwurzelter Vorurteile: „Dieser Wahnsinn kommt nicht irgendwoher, er hat sich lange Zeit aufgebaut.“

Lena Grundhuber in der Südwest Presse / 18 June 2018

Boy Erased | Garrard Conley

Conleys Konflikt und die Geborgenheit im Glauben werden nachvollziehbar, die Liebe zwischen Eltern und Sohn spürbar, die Selbstqual bis zur Emanzipation deutlich. Die Leistung seiner Lebensbeichte ist es, flapsigen Fundamentalismus-Kritikern mehr Genauigkeit abzuverlangen.

Dominika Meindl im Falter 24/2018 / 15 June 2018

Boy Erased | Garrard Conley

Obwohl das, was Conley, der heute in New York lebt, schreibt, teils schwerverdaulicher Tobak ist – von Konversionstherapien, über Suizidgedanken, Mobbing bis hin zu einer Vergewaltigung – droht sein Buch jedoch niemals melodramatisch oder auf Mitleid pochend zu werden, sondern bleibt stets erfrischend, indem es mit einem lachendem Auge vorgetragen wird. Das ist die Kunst, die es lesenswert macht und die die drastische Realität umso grotesker werden lässt.

Rebecca Ramlow in Choices, Köln / 05 June 2018