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Ein Gott ein Tier | Jérôme Ferrari

Gnadenloser Krieg und verklärte Jugendliebe ebenso wie moderne Arbeits- und verschwindende dörfliche Lebenswelten: Das ist bei Ferrari auf kaum mehr als 100 Seiten ein zutiefst bedrängendes Panoptikum menschlicher Erfahrung. Erfahrung des Menschen: Was Menschen erfahren und die Erfahrung, was Menschen sein können. Darüber schreibt er in eindringlicher Sprache, die keine Ausreden und kein Entkommen zulässt: für seine Prota­gonisten nicht und für die Leserinnen und Leser noch weniger.

Vorarlberger Nachrichten / 17 June 2017

Ein Gott ein Tier | Jérôme Ferrari

Zahlreich sind die Romane heute, die finster in den aktuellen Gewalt- und Kriegssituationen herumstochern. Im Unterschied zu vielen von ihnen verweigert sich Ferrari der Faszination des Grauens. Er spannt einen weiten Deutungshorizont über die Handlung, ohne dabei den Tücken des Thesen- oder des Aktualitätsromans zu erliegen.

Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung / 24 April 2017

Ein Gott ein Tier | Jérôme Ferrari

Die Dinge enden schlecht, so heißt es schlicht und ergreifend gegen Ende dieses ebenfalls ergreifenden Romans. Denn der stellt eine quälende Frage: Was wäre der Mensch, ohne Gott? Ein Tier? Oder endlich nur ein Mensch? Eines ist sicher: Die Idee eines wohlwollen den Gottes verwirft der Autor mit Verve – und mit Hilfe einer gleißenden Sprache.

Claudia Kramatschek auf SWR2 / 07 March 2017