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Unser Termin-Archiv

Dieses Archiv listet alle vergangenen Termine.

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27.01.2018 | 17:30 Uhr |

Berliner Ensemble, Kleines Haus, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin

Gedenktag zur Befreiung von Auschwitz im Berliner Ensemble mit Deborah Feldman

»Connecting the Dots« hat das Berliner Ensemble ihren Gedenktag zur Befreiung des Kanzentrationslagers Auschwitz überschrieben. »Wie gelingt Erinnerung zukünftig – ohne direkte Zeugenschaft«, fragt das Theater. Eine der Veranstaltungen über den ganzen Tag beschäftigt sich mit der Frage: »Was bedeutet es als Jude in Deutschland zu leben?« Mit Deborah Feldman, Olga Grjasnowa und Mati Shemoelof spricht Moderatoring Mirna Funk, wie modernes Judentum heute in einer pluralistischen und globalisierten Welt, fernab von religiösem und nationalstaatlichem Denken und Fühlen aussieht. Die in Brooklyn in eine chassidische Sekte hineingeborene  Deborah Feldman führt mittlerweile ein säkulares Leben in Berlin. Olga Grjasnowa gehört zu jenen osteuropäischen Kontingentflüchtlingen, die in den Neunziger-Jahren nach Deutschland kamen. Als Sohn mizrachischer Einwanderer wuchs Mati Shemoelof in Haifa, Israel, auf und lebt heute als Schriftsteller und Lyriker in Berlin.

  1. Der Eintritt ist frei.
24.01.2018 | 18:30 Uhr |

Beursschouwburg, A. Ortsstraat 20-28, 1000 Brüssel

Deborah Feldman liest in Brüssel »Überbitten«

„Es war, als wäre man aus dem Gefängnis der Identitätszuschreibung befreit, als hätte die Unreinheit mich reingewaschen“, schreibt Deborah Feldman in Überbitten, ihrem neuen autobiografischen Buch. Im Januar kommt sie auf Einladung der Europaabgeordneten Helga Trüpel ins Goethe Institut nach Brüssel, um daraus zu lesen.

  1. Moderation: Ulrich Gutmair (taz)

Eintritt frei

18.12.2017 | 13:00 Uhr |

NDR Kultur

Eine Stunde Klassik à la carte im NDR mit Deborah Feldman

 

Klassik à la carte

Studiogast: Deborah Feldman

Montag, 18. Dezember 2017, 13:00 bis 14:00 Uhr

 

Das Gespräch führt Martina Kothe

18.12.2017 | 10:45 Uhr |

RBB Inforadio

Deborah Feldman über den wahren Glauben und religiöse Zwänge

In der Sendung vis à vis des RBB Inforadios spricht Deborah Feldman mit Ursula Voßhenrich über den wahren Glauben und religiöse Zwänge.

13.12.2017 | 20:00 Uhr |
Kulturwerft Gollan, Einsiedelstraße 6, 23554  Lübeck

Katja Riemann liest Texte aus »Weg sein – hier sein« in Lübeck

Sie ist eine der bekanntesten und renommiertesten Schauspielerinnen des deutschen Films - Katja Riemann. Bei »Der Norden liest« vom NDR präsentiert die UNICEF-Botschafterin ein Projekt, das ihr besonders am Herzen liegt: Sie stellt literarische Texte geflüchteter syrischer Autoren vor. Die Anthologie "Weg sein - Hier sein" versammelt Texte von 19 Autoren, die nach Deutschland geflohen sind. Sie schreiben über ihr altes Leben, über Arbeit, Familie, Freunde. Darüber, wie schwer es ist, in der neuen Welt einen Platz zu finden. Texte, die davon erzählen, was es heißt, die Heimat zu verlieren. Violinistin Franziska Hölscher und Pianist Severin von Eckardstein setzen dazu musikalische Kontraste mit europäischer und orientalischer Musik.

 

  1. Eine Veranstaltung des NDR in der Reihe »Der Norden liest 2017: Heimatgeschichten«

 

  1. Moderation: Julia Westlake vom NDR Kulturjournal
  1. Eintritt: 10 Euro zzgl. VVK

 

 

07.12.2017 | 19:00 Uhr |

Zentralbibliothek Bremen, Wall-Saal – Zugang außen über Am Wall

Deborah Feldman kommt in die Stadtbibliothek Bremen

Deborah Feldman stellt ihr neues Buch »Überbitten« im Gespräch mit ihrem Verleger und Übersetzer Christian Ruzicska vor.
  1. Interessenten werden gebeten, sich rechtzeitig kostenlose Eintrittskarten beim Empfang der Zentralbibliothek abzuholen!
  1. Eine gemeinsame Veranstaltung von Helga Trüpel (MdEP), Stadtbibliothek Bremen und Hochschule Bremen.
05.12.2017 | 19:00 Uhr |

KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg

Deborah Feldman zu Gast bei der Körber-Stiftung in Hamburg

Die jüdische Satmar-Gemeinde in Williamsburg in der Metropole New York gilt als ultraorthodox. Deborah Feldman bricht mit 23 Jahren aus dieser strenggläubigen Gemeinschaft aus. Befreit von Enge und religiösen Verhaltensvorschriften, beginnt die heute 31-Jährige ein neues Leben in Berlin. Ihre autobiografische Erzählung »Unorthodox« erscheint 2012, erreicht schlagartig eine Millionenauflage und kommt 2016 auch auf den deutschen Markt. Mit ihrem Übersetzer und Verleger Christian Ruzicska vom Secession Verlag spricht die Autorin über ihr aktuelles Buch »Überbitten«, über ihr altes und neues Leben, über Sprache, Fremdsein und Freiheit.

  1. Anmeldungen sind vom 21.11. an unter dieser Internetadresse möglich.
26.11.2017 | 11:30 Uhr |

Bürgerzentrum Innenstadt (Ka50plus), Karlsruhe, Adlerstraße 33 (Nähe Lidellplatz)

Steven Uhly liest in Karlsruhe aus »Marie«

Wer „GLÜCKSKIND“ gelesen oder dessen Verfilmung von MICHAELVerhoeven (2014, ARD/SWR/Arte) gesehen hat, wird sich nach dem krassen Anfang, dem inneren Aufruhr ob des Geschehens, dem Mit-Bibbern am Ende wie im Märchen, das das Leben schrieb, aufatmend zurücklehnen: Es ist geglückt! Happy End!
Aber was genau?! Die ‚eigentliche‘ Geschichte, die kommt doch erst, und da geht es mächtig zur Sache:

  1. „MARIE“ heißt sie und handelt davon, in welch ein kaltes Leben die Kinder der Veronika Kelber entlassen wurden, in dem „die Liebe, die dieses kleine Mädchen für sie empfindet,“ der geliebten Mutter als rätselhaft erscheint.
  1. Steven Uhly baut in „MARIE“ keine Betroffenheitsfallen ein, dennoch erkennen wir auf Schritt und Tritt im Spiegel der noch unverwüstet handelnden Kinder – durchglüht von unhinterfragter Liebe, bedingungsloser Solidarität, eine Portion Trotz, Auflehnung, Wut ist auch dabei, viel zu selten das Spiel, die Ausgelassenheit – die vielen unliebsamen Ähnlichkeiten mit uns/den Erwachsenen in einer Gesellschaft, für die wir ALLE Verantwortung tragen, auch wenn wir diese liebend gerne anderen überlassen.
    1. Eintrtt: inkl. vinello 12,-/8,-€.
    1. Anmeldung: monikalustig@t-online.de, t 0171 5253832;

    Karten: „Kleine Kaffeeschwester“, Weinbrennerstr. 34

 

25.11.2017 | 19:30 Uhr |

Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz

Maren Kames erhält den Anna-Seghers-Preis 2017

Die 1984 in Überlingen geborene Autorin Maren Kames wird mit dem Anna Seghers-Preis 2017 ausgezeichnet. „Maren Kames spielt mit ihrem Sprachtalent, ihrer Experimentierfreude, ihrem Eigenwillen und ihrer Ernsthaftigkeit im Literaturbetrieb jetzt schon eine interessante Rolle, die man, wie ich finde, würdigen und noch breiter bewusst machen sollte“, begründet Juror Dirk Knipphals seine Entscheidung. Die Preisverleihung findet in der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur statt.

Der mit derzeit 8.000 Euro dotierte Anna Seghers-Preis wird von der Anna Seghers-Stiftung vergeben. Er wird im Wechsel an einen Nachwuchsautor oder eine -autorin aus dem deutschen Sprachraum oder aus Lateinamerika verliehen, der oder die im Sinne von Anna Seghers mit den Mitteln der Kunst zur Entstehung einer gerechteren menschlichen Gesellschaft beitragen möchte. Die Auswahl des Preisträgers oder der Preisträgerin übernimmt im jährlichen Wechsel eine von der Stiftung beauftragte Persönlichkeit aus dem literarischen Leben.

22.11.2017 | 20:00 Uhr |

Buchpremiere in Berlin: »Traumhafte Kindheit« von Catherine Millet

  1. ENTFÄLLT * ENTFÄLLT * ENTFÄLLT * ENTFÄLLT * ENTFÄLLT * ENTFÄLLT * ENTFÄLLT

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Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

  1. Catherine Millet - die Grande Dame der französischen Literatur stellt ihr neues Buch »Traumhafte Kindheit» in Berlin vor.
  1. Moderation, Gespräch & Lesung der deutschen Texte: Olga Mannheimer
  1. Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Thalia Buchhandlungen, dem Secession Verlag für Literatur und dem Pfefferberg Theater. Präsentiert von radioeins und tip Berlin.
  1. Billetts im Vorverkauf: 12,-- Euro + Gebühren / AK: 14,50 -- Euro
  1. Karten im Pfefferberg Theater, Karten-Telefon: 030. 9120 658 293, auf pfefferberg-theater.de und an vielen Vorverkaufskassen


  1. In »Traumhafte Kindheit« rekapituliert Catherine Millet mit äußerster Präzision die Entwicklung ihrer Wahrnehmung, ihrer Gefühle und ihres Bewusstseins und spiegelt so anhand scharf beobachteter und packend erzählter Episoden, wie sich ihre Persönlichkeit bildete. Offen und frei spricht sie von der Einsamkeit, den diffusen Schuld- und Schamgefühlen, den Ängsten eines jungen Menschen, der seine eigene Familie als »Glutofen der Hölle« empfindet und sich nicht anders zu helfen weiß, als auf dem Schulhof das alltägliche Elend der Eltern in ausgeschmückten Schilderungen noch einmal zuzuspitzen, um den gesellschaftlichen Makel in Stoff für exklusive Geschichten zu verkehren.
  1. Mit der zärtlichen Stimme einer sensiblen Seherin und einer humorvollen und zugleich dem Ziel einer beobachtenden Objektivität folgenden Darstellung sozialer Abgründe eröffnet Catherine Millet dem Leser Einblicke in die Rätsel der Seele und zitiert wie nebenbei eine Fülle zeitgeschichtlicher Impressionen. Fotografisch genau erinnerte Details fügen sich zu einem Milieu- und Epochenbild, das die Autorin mit hohem Unterhaltungswert zu zeichnen versteht.
  1. Catherine Millet, geb. 1948, in Bois-Colombes, ist Gründerin und Chefredakteurin der Kunstzeitschrift artpress. Sie ist Autorin zahlreicher Werke zur Kunstwissenschaft und gilt als herausragende Expertin für moderne Kunst. Ihr Buch »Das sexuelle Leben der Catherine M.« wurde in 33 Sprachen übersetzt und erreichte Millionenauflagen. Zuletzt erschien ihr autobiografischer Roman „Eifersucht“. Sie lebt mit ihrem Ehemann Jacques Henric in Paris.